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Berichte
Festspieleröffnung Bad Hersfeld 08

 

Festspieleröffnung

Bad Hersfeld Sommer 08

mit der Orientalischen Tanzgruppe Balady 

 

 

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Reiseberichte
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Beginn einer 2 stündigen tunesischen Hochzeitszeromonie mit 5 Paaren,Tänzerinnen

Hennaabend,Verabschiedung von der Familie,Reiterspiele,Abholung der Braut mit Kamele. In Begleitung der ganzen Sippe, wird Braut zum Bräutigam geführt.Alles mit viel Musik und Tanz.Der Abschluß bildet dann  die Hochzeitsstühle auf bem Berg.

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                                         Tanzreise Herbst 07 nach Sousse Tunesien  

    Mit Sahira, Emila,Elina,Connie,Karen, Ines aus Gießen.
    Berlin -Karola, Wien -Nora und aus Bad Hersfeld Valentina , Wibke und Atesh .
    Bilder von Sousse, El Djem, Tunesische Tanzshow, Mahida,
    Monastir und Kairouan.

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Tanzreise Januar 07 nach Indien
 
Auf den Spuren der Sinti und Roma
und
Einkaufsreise für die Tanzgruppe Balady 
 
 
 
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 Oft ähnelten sich die Sinti und Roma  aus Rajasthan unseren Bad Hersfelder Sinti`s
Die umherziehenden Roma/ Sinti , einige nennen sich Yogi , leben an den Straßen und nehmen jede Möglichkeit war,um irgendwie in Arbeit zu kommen.
 Typische Berufe die wir auch von früher kennen bieten sie an. Kesselflicker, Artisten, auch den Bärenführer sahen wir,Korbmacher und vieles anderers.
Es war eine sehr anstrengende und  aufregende Reise.
   
 
Tanzreise der Gruppe Balady nach Kairo im Januar 2006 
 
                         Barbara, Jutta, Tamara, Nicole, Heike, Karola

Mittwochnacht um 2.00 Uhr ist Abfahrt bei Eis und Schneetreiben, um 5.00 Uhr haben wir den Flughafen Frankfurt erreicht und nachmittags landen wir glücklich in Kairo. Unser Hotel befindet sich auf der im Nil gelegenen Insel Zamalek, es heißt Flamenco und ist ganz passabel

 
Erst einmal ertasten wir unsere Umgebung. Unsere ersten Termine gelten den Kostümherstellern. Das Taxi bringt uns für umgerechnet 2,00 € zum Basar Khan el Khalili. Hinter der grünen Fußgängerbrücke liegt unser erstes Geschäft. Von außen eher unscheinbar, erweist sich das obere Stockwerk doch als wahre Fundgrube. Zwei von uns finden auch sofort wunderschöne durchgehende Kostüme. Die Preise sind human und die zwei Jungs Mohammed und Nur sind freundlich und nett. Das Geschäft gehört ihrem Vater und dessen Bruder - die Brüder Afifi - die auch selber
nähen.


Nicole mit dem Schneider und Besitzer Afiffi
Als nächstes gehen wir zum Mahmoud, er hat eine riesige Auswahl an unterschiedlichsten Kostümen. Schade, dass er nicht aus sich heraus kann, er wirkt immer etwas bedrückt. Die Preise sind in Ordnung und müssen ständig erfragt werden. Auch dort haben wir Kostüme, Gürtel und andere Tanzartikel gekauft. Die Kostüme müssen allerdings noch etwas geändert werden - kein Problem, die Schneiderin wird bestellt.
Als nächstes suchen wir das Geschäft von Yasser auf. Leider sind bei ihm die Kostüme im Durchschnitt 50,00 € teurer und er wirkte irgendwie genervt und nicht so freundlich, wie wir es gerne gehabt hätten. Beim zweiten Besuch erhöhte er sogar die Preise um weitere 50,00 €. Wahrscheinlich passten ihm unsere Nasen nicht. Seine Kostüme waren wirklich schön, aber um jeden Preis wollten wir sie nun doch nicht kaufen
 
Kairoaer Strassengetummel
Der nächste Tag war den Pyramiden gewidmet. Die Hälfte von uns fuhr mit der Organisation von TUI und die anderen drei nahmen ein Taxi und fuhren für wenig Geld zu den Pyramiden. Nicole und ich wollten unbedingt wieder mit dem Kamel zu den Pyramiden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit den Kamelherren stiegen wir wieder ab und versuchten unser Glück bei den nächsten Kamelen. Zwei Stunden für 7,00 € mit Führung zuzüglich am Ende Trinkgeld, da der Führer nicht gleich der Besitzer ist. War wieder ein tolles Erlebnis!  Die anderen drei haben auch einen kultur- und informationsreichen Tag hinter sich gebracht und waren sehr zufrieden. Außer den Pyramiden und der Sphinx haben sie noch Sakara und Memphis besichtigt. 
Am nächsten Tag ging es zur Zitadelle. Ich selber ließ mich durch das alte, leider sehr arme und kaputte, nördliche islamische Viertel treiben. Überall wird frau mit "welcome" begrüßt. Schritt für Schritt begegnen uns uralte Gebäude, die immer mehr zerfallen. Für die Renovierung ist ´kein Geld da. Nachmittags lassen wir uns wie jeden Tag durch den Basar treiben. Es müssen noch einfache Baladykleider besorgt werden, 17 nubische Kleider fehlen noch und, und, und ....!

Über das Kinderhilfswerk "Plan International" hat Heike die Patenschaft eines Mädchens in der Nähe von Alexandria angenommen. Heike und ich fahren also am nächsten Tag mit dem Zug von Kairo nach Alexandria, werden dort von "Plan" in Empfang genommen und mit dem Auto fahren wir gemeinsam weiter. Zuerst werden wir in eine Krankenstation geführt und der Arzt erzählt uns, wie das gespendete Geld verwendet wird. Durch ein verletztes Kind, das der Vater dem Arzt in den Arm drückt, wird dieser Besuch schnell beendet. Als nächstes besuchen wir die Schule, die von "Plan" renoviert wurde. Wir sehen und den Computerraum an und der Musiklehrer spielt uns ein paar Lieder auf der Geige. Die letzte Station führt und zu der Familie des Mädchens. Das Dorf war wie bei uns um die Jahrhundertwende, Mist auf der Straße war festgetreten, die Kanalisation ging irgendwo hin und alles war sehr einfach und arm. Die Familie hat uns schon erwartet, die Kinder waren schön herausgeputzt und wir hatten alle viel Spaß miteinander. Dieser Besuch erlaubte uns einen Einblick in das Leben einer ägyptischen Bauernfamilie. Auf dem Rückweg schauten wir uns noch kurz Alexandria an.
 
Familei in der Nähe von Alexandria

Am Dienstag mußten wir unbedingt eine Show sehen. Es war gar nicht einfach, die nötigen Informationen dazu zu bekommen. Wir entschlossen uns dann für das Hotel Sheraton und erlebten eine schöne junge Tänzerin mit dem Namen Rami, die eigentliche sehr gut tanzte, für mich aber zu viel mit dem Po wedelte und die Brust schüttelte. Zudem machte sie ständig einen Stolperschritt, wobei ich auf die Idee kam, ob sie wohl etwas getrunken hatte.!!!

Ein Tipp: . Das Essen war so umfassend und gut,daß es für den nächsten Tag noch ausreichen würde , deswegen für zwei Personen ein Essen und eine Vorspeise für die Gruppe . Der Abend hat uns gut gefallen ,da auch die 6  Musiker lhr bestes gaben.
Sehr interessant war auch die Derwisch-Show in der Karawanserei. Ich habe sie schon oft gesehen und bin immer wieder fasziniert davon.Sie ist immer Mittwoochs und Samstags. Der Eintritt ist frei.
 
 
Leider gab es keine Folkloregruppe zu sehen und so mussten wir den Abend selbst singend und tanzend im Hotel verbringen. Wieder einmal hatten wir einen sehr anstrengenden und aufregenden Urlaub in der Millionenstadt Kairo verbracht und es wird nicht unser letzter sein!      Barbara
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